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Die automatische Übersetzung ist zwangsläufig ungenau. Diese Übersetzung ersetzt nicht die Lektüre der deutschen oder englischen Original-Texte. 432000 Einherjer hinter den 540 Toren Walhalls
In der "naiven Perspektive" des frühen Mittelalters wird die Befestigung im Aufriß, also von oben gezeigt wie auf dem gotländischen Bildstein Ardre VIII. Der Giebel der Schmiede mit den Tierköpfen ist seitlich an die Mauer gesetzt. Ebenso sind auch die Zinnen der Befestigung auf unserem Bild seitlich an die Mauer gesetzt, und der Schütze steht in der Türöffnung (naive Perspektive), nicht etwa hinter einem Fenster. Diese Tür ist durch die kreisrunde Aussparung, auf der einmal eine metallene Scheibe gesessen haben wird, gut gesichert. Wenn wir davon ausgehen, daß hier tatsächlich Woden/Odins Walhall gemeint ist, dann das Grimnirlied (38) der Edda dieses Segment erklären.
Es ist denkbar, daß hier eine goldene(?) Sonnen-
Der Verteidiger hat schon fünf Pfeile auf seine Gegner abgeschossen, zwei weitere hält er schußbereit. Hinter ihm, unter einem Bogen sitzend, erkennen wir eine Person mit einem Pfeil in der Hand. Gewöhnlich wird sie als Frau gedeutet. Wenn es so ist, dann könnte sie seine kampfhelfende Walküre, fylgja sein. Basiert dieses Bild tatsächlich auf einem Sagenstand, wie wir ihn aus dem Wielandlied der Edda kennen, dann wäre diese Walküre wohl Egils Partnerin: In Wikipedia heißt es dazu: "Auch in der Lieder-Edda stoßen wir auf Egil. Hier wird er im Wielandlied (Völundarkviða) zusammen mit seinen zwei Brüdern Wieland (Völund) und Slagfidr erwähnt. Sie kommen bei der Jagd an einen See, an dessen Ufer drei Frauen Flachs spinnen. Es sind Walküren mit den Namen Hladgud Swanhwit (Hladgud die Schwanenweiße), Herwör Alwit und Ölrun (dt. Alrun). Jeder der drei Brüder nimmt eine von ihnen zur Braut, wobei Egil die Alrun wählt. Nach neun Jahren jedoch verlassen die Walküren ihre Männer um wieder in die Schlachten (örlög) zu ziehen. Daraufhin beginnen Slagfidr und Egil ihre Frauen zu suchen. Wieland bleibt allein zurück und gerät bald in König Nidungs Gefangenschaft aus der Egil ihn dann befreit."
Leicht erkennen können, die zu Odin kommen, Aber nicht nur valknutr und Woden/Odins Tiere deuten auf Walhall hin. Auch die Befestigungsmauer verrät ihre Identität. Im Grimnirlied (23) heißt es:
Fünfhundert Türen und viermal zehn
Odins eschatologische Truppe umfaßt also 540 x 800 Krieger, somit 432000 Mann, die auf Seiten der Götter in die letzte Schlacht ziehen. Natürlich ist ein solches Heer nur symbolisch andeutbar, was den Betrachter zum Zählen nötigt:
So wie die Zahl 540 auf ihren „Grundwert" 54 reduziert wurde, so ist die Zahl 800 auf deren „Grundwert" 8 zurückzuführen. Wenn nun die Tore Walhalls (symbolisiert durch die Zinnen) Teil des Gebäudes sind, so müßten die Verteidiger Teil des Kampfgeschehens sein. Wenn also der Bogenschütze Pfeile auf die Angreifer abschießt, dann mag man in ihnen eben diese Krieger sehen. Eine szenische Darstellung würde mit zwei oder drei Geschossen auskommen, wo hier ein wahrer Hagel auf die Angreifer niedergeht. Zählen wir nach: 3 Pfeile hat Ægil noch zur Verfügung, 5 weitere bereiten den Frostriesen bereits Probleme. Insgesamt 8 Pfeile , mit denen der Schütze die Festung verteidigt, dürften somit für jene 800 Krieger stehen, die dem Mythos nach aus jedem Tor Walhalls hinaus stürmen.2
So ist es recht wahrscheinlich, daß der Bogenschütze hier den Sitz der Götter, Asgard, gegen den Angriff der Jötunn, der feindlichen Reifriesen verteidigt. Mit seinem guten Namen 'Ægil' bürgt der Schütze für erfolgreiche Abwehr. Denn die Æ-Rune
Sechs Bilder - ein Programm Die Bilderfolge beginnt mit dem Topoi von herausragender Geburt (Magier) und beschützender Partnerschaft (Wieland), sie setzt sich mit dem martialischen Topos des Krieges (Romulus und Remus) fort, um gipfelt in der Darstellung von Sieg und Ruhm (Titus). Diese beschwörenden Formeln der drei Bildtafeln sollten ein glorreiches heroisches Leben sichern. Die vierte Tafel (Herh-Os) soll dem Helden - wenn seiner Zeit gekommen ist und erwählt von seiner Walküre - den Tod im Kampf bringen. Während das Ende auf Bärenfell oder Strohsack unweigerlich ins Schattenreich der Hel führt, sichert ihm der Heldentod den Einzug nach Walhall (Ægil). Diese quasi himmlische Szene wurde sehr angemessen dafür auf dem Deckel wiedergegeben. Die Bilderfolge aus Geschichte und Mythologie auf der Schatulle soll somit das Schicksal ("way of wyrd") ihres wohl königlichen Besitzers in die ersehnte Bahn lenken.
Es mag an dieser Stelle von eher philosophischem Interesse sein, aber es scheint, als sei der Lebensweg nur die Vorbereitung auf das eigentliche Leben im Jenseits, wobei das Paradies hier eben Walhall heißt. So ist es auch verständlich, daß das Sinnbild der Geburt (Magier) auch Elemente des Todes (Myrrhe, Odinsknoten usw.) enthält und unter dem Zeichen der lunaren Rosette steht. So ist es nicht unwahrscheinlich, daß im Zentrum des Walhallbildes ein Sonnenwirbel als Lebenssymbol3 prangte.
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0 Hliđskialf (altnord. Hliðskjálf – „Schelf des Mitgefühls"), auch als Lidskialf oder Lidskjälf bezeichnet, ist in der nordischen Mythologie der Thron des Hauptgottes Odin bzw. der Ort, an dem sich dieser befindet. Er steht im Götterpalast Valaskjalf in Asgard, der in manchen Darstellungen Odins großem Saal Walhall gleichgesetzt wird. 1 Die 10 oder 100 als Multiplikator definiert den Wert mehr qualitativ als quantitativ. (Vgl. auch Anm. 2) 2 S. O. Reuter, Der Himmel über den Germanen (1936), S.42 f bemerkt zu den Zahlenangaben: "Eine Teilung in 8, 16 und 27 zeigt schon die Kultscheibe des bronzezeitlichen Himmelswagens von Trundholm aus Westschweden, wo die zahlreichen Radkreuze auf den Felsbildern ähnliche Teilung zeigen. In geschichtlicher Zeit erscheint diese Teilung in einem astronomischen Bruchstück der Edda,m das für die himmlische Walhall 540 Golfe und Tore mit je 800 Einheerern, die, zusammen 432000, im Ende des Menschenalters (verold = Welt) gegen die eindringende Zerstörung eingesetzt werden sollen. Da die Verzehn- und Verhundertfachung auch sonst als germanisches Kunstmittel bezeugt ist, sind die ursprünglichen Zahlen des Himmelskreises 54 und 8; sie bilden die Sonnen- und Mondbahnteilung in dem gemeinschaftlichen Vielfachen 432000, die in gleichem Sinn Altindien angehört ..."
Hans Naumann, "Die Zahl 432000" führt darüber hinausgehend aus:
"... die Zahl 432000 ist eine charakteristische Zahl der hellenistisch-orientalischen Zeitenmystiksysteme, die ihre Quelle, soweit wir sehen, im Babylonischen finden. Wir geraten mit dieser Zahl in die babylonische Weltzeitalterlehre, die Aeonenlehre, die Lehre vom großen Weltjahr, vom Aion. Der babylonische Mardukpriester Berossos aus der Diadochenzeit hat die Zahl 432000 überliefert für den Aion der vorsintflutlichen Könige. Die Weltjahrzahlenspekulation Indiens kennt die Zahl 432000 für das Kaliyuga, mit 10 multipliziert gibt sie sie für des Mahayuga an. Sie liegt dem ganzen Yugasystem zugrunde und sie begegnet mit 3 Dekaden multipliziert auch in der platonischen Zahl 12960000 : 432000 ist das Dreißigstel der platonischen Zahl im achten Buch von Platons Staat. Man kann sagen, nach einem bestimmten System der hellenistisch-orientalischen Aeonenlehre dauert ein Aion 432000 Jahre; sind sie um, so ist eine Weltperiode zu Ende.
3 Dieses Symbol findet sich nicht nur auf heidnischen Zeugnissen dieser Zeit (z.B. gotländische Bildsteine), sondern auch auf christlichen Darstellungen.
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